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	<title>Couch-Knopf &#187; SGL</title>
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	<description>Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre.</description>
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		<title>Tiefenverarbeitendere Variante der MC-Klausur</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 16:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstgesteuertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Klausur]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple-Choice]]></category>
		<category><![CDATA[SGL]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bin ich mal wieder auf einen spannenden Artikel gestoßen. Und zwar beschäftige ich mich mit den Vor- und Nachteilen zu MC-Klausuren. Vorteile sind ganz klar die Objektivität der Durchführung und Auswertung &#8211; auch wenn man eine große Menge von Studierenden prüfen muss. Nachteil an der Geschichte: es wird doch tendenziell eher nur Faktenwissen abgefragt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich mal wieder auf einen spannenden Artikel gestoßen.</p>
<p>Und zwar beschäftige ich mich mit den Vor- und Nachteilen zu MC-Klausuren. Vorteile sind ganz klar die Objektivität der Durchführung und Auswertung &#8211; auch wenn man eine große Menge von Studierenden prüfen muss. Nachteil an der Geschichte: es wird doch tendenziell eher nur Faktenwissen abgefragt, wobei hier Studierende mit oberflächlichen Lernstrategien wie Wiederholung gut abschneiden.</p>
<p>Eine etwas andere Form der MC-Klausur, die den Anspruch erhebt, schlussfolgerndes Denken zu erfassen (wozu auch schon erste Belege geliefert werden konnten) ist die sog. Behauptung-Begründungs-Frage. <span id="more-205"></span>Für ein Item werden sowohl eine Behauptung als auch eine Begründung aufgestellt. Diese müssen für sich genommen von Studierenden jeweils auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Das sieht dann so aus:</p>
<table border="1">
<tr>
<th>Behauptung</th>
<th></th>
<th>Begründung</th>
</tr>
<tr>
<td>Der Mond erscheint kleiner als die Sonne</td>
<td>weil</td>
<td>Der Mond kreist um die Erde</td>
</tr>
</table>
<p>D.h. ich habe hier die Antwortmöglichkeiten:</p>
<ol>
<li>richtig, richtig</li>
<li>richtig, falsch</li>
<li>falsch, richtig</li>
<li>falsch, falsch</li>
</ol>
<p>Entscheidet sich der Student dafür, dass beide Angaben richtig sind (&#8211;&gt; Version 1), muss er darüber hinaus noch beurteilen, ob die gegebene Begründung die richtige für die Behauptung ist &#8211; das Wörtchen &#8220;weil&#8221; kommt nun ins Rennen. Somit ergeben sich also abschließend 5 Antwortoptionen:</p>
<ol>
<li>richtig, richtig, Begründung ist korrekt</li>
<li>richtig, richtig, Begründung ist nicht korrekt</li>
<li>richtig, falsch</li>
<li>falsch, richtig</li>
<li>falsch, falsch</li>
</ol>
<p>Ich jedenfalls finde es toll &#8230; Der Konstruktionsaufwand sollte vergleichbar hoch sein wie bei MC-Klausuren, die Auswertungsvorteile  bleiben erhalten. Und man mag darauf hoffen, dass tatsächlich Reasoning erhoben und damit vom Lehrenden beurteilt werden kann.</p>
<p>Williams, J. B. (2006). Assertion-reason multiple-choice testing as a tool for deep learning: a qualitative analysis. Assessment and Ealuation in Higher Education, 31(3), 287–301.</p>
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		<title>Concept-Maps wirkungsvoll einsetzen &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 13:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgesteuertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[SGL]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen. Er steht in Zusammenhang mit einem Tool/einer Methode, die ich hier schon mal vorgestellt hatte &#8211; das Concept-Mapping. Hardy und Stadelhofer (2006) sind der Frage nachgegangen, welcher Strukturierungsgrad bei Concept-Maps welche Auswirkung auf das Lernen haben. Sie unterschieden dabei selbst zu erstellende Maps, Lücken-Maps und Experten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen. Er steht in Zusammenhang mit einem Tool/einer Methode, die ich <a href="http://couch-knopf.de/2007/04/25/concept-maps/">hier</a> schon mal vorgestellt hatte &#8211; das Concept-Mapping.</p>
<p>Hardy und Stadelhofer (2006) sind der Frage nachgegangen, welcher Strukturierungsgrad bei Concept-Maps welche Auswirkung auf das Lernen haben. Sie unterschieden dabei selbst zu erstellende Maps, Lücken-Maps und Experten Maps.</p>
<p>Für das inhaltliche Verständnis waren Experten- und Lückenmaps von Vorteil, die sich dadurch auszeichnen, dass sie strukturelle Unterstützung leisten.</p>
<p>Für die später geforderte selbständige Konstruktion einer Map zu einem neuen Thema (und damit die Frage nach selbständiger Strategieanwendung) zeigten die Gruppen einen Vorteil, die im ersten Durchgang Lückenmaps zu bearbeiten hatten bzw. selbst eine Map erstellen sollten.</p>
<p>Schlussfolgerung der Autorinnen ist, dass eine &#8220;Balance zwischen Selbstkostruktion und Strukturierung in der Lücken-Concept Map&#8221; zu einer &#8220;Aufmerksamkeitslenkung sowohl auf wesentliche Inhalte als auch auf Anforderungen der Visualisierungsstrategie&#8221; führte (S. 175).</p>
<p>Spannend, spannend &#8230; finde ich, wenn man sich z.B. mit der Frage beschäftigt, wie man Inhalte Leuten näher bringen soll bzw. auch noch diese Strategie als solche vermitteln möchte. Gerade bei der Einrichtung von BA/MA-Studiengängen geht es eigentlich genau um diese Fragen!</p>
<p>Hardy, I., &amp; Stadelhofer, B. (2006). Concept Maps wirkungsvoll als Strukturierungshilfe einsetzen: Welche Rolle spielt die Selbstkonstruktion? <em>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 20(3)</em>, 175–187.</p>
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