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Flynn-Effekt

Als wir im Studium das Thema Intelligenz und Intelligenztests behandelten, hat mich der Flynn-Effekt am meisten beeindruckt. Ich glaube, das ist das Einzige, woran ich mich wirklich noch aus dem Seminar erinnern kann.

Der Neuseeländer James Flynn hat in den 80er Jahren eine seltsame Beobachtung gemacht: er hat einen Trend festgestellt, dass bei Menschen aus verschiedenen hochindustrialisierten Ländern die bei Intelligenztests erzielten Werte kontinuierlich zunahmen.

Die Normierung der Tests erfolgt immer an einer aktuellen Vergleichsstichprobe. Wenn man die Messung aus Intelligenztests nicht mit dem Durchschnitt der aktuellen Gruppe, sondern mit dem Durchschnitt für eine Vergleichsgruppe einer oder mehrerer Generationen früher vergleicht, so lässt sich ein durchschnittliches Wachstum des Intelligenzquotienten in einem Jahrzehnt von 3 Prozent feststellen.

Dieser Trend scheint sich aber aktuell nicht fortzusetzen, habe ich gerade eben gelernt. Sollte ich dazu mal ne Studie finden, werde ich drauf verweisen … muss ich mal recherchieren.



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