TeX
Meine Diss schreibe ich ja mit TeX. Das habe ich dank Chris schon bei meiner Diplomarbeit gemacht. Man muss zwar kleine Fehler sofort ausbügeln, weil es sonst nicht funktioniert, aber dafür wird man dann am Ende belohnt – dann geht es nämlich ganz unkompliziert. Immerhin habe nach einiger Zeit ein Auge für die Fehler bekommen, so dass ich relativ selbständig arbeiten konnte. Nur die ganze Formatierung und Voreinstellung musste Chris leisten. Bei meiner Diss aber wollte ich noch mehr – ein automatisch eingerichtetes Literaturverzeichnis. Hier war wieder mal Chris’ Können ein ganzes Wochenende lang gefragt: schließlich bin ich Psychologin und schreibe nach den Richtlinien der APA, d.h. die vorgegebene Formatierung von Tex half mir gar nix. Da ich nicht die erste Psychologin bin, die damit schreibt, haben sich schon andere Menschen Gedanken darüber gemacht, d.h. wir mussten “nur” die entsprechenden Packages finden und kleine Hürden umschiffen, z.B. dass die Titel nicht komplett in Kleinbuchstaben (wie im Englischen) geschrieben werden. Natürlich bin ich inzwischen auch so anspruchsvoll, dass ich das nicht mit der Hand machen will und es doch da bestimmt eine technische Lösung für gibt.
Nachdem nun alles eingerichtet ist und bis auf ein paar Kleinigkeiten auch gut funktioniert, kann ich mich mit jeder Seite, die ich schreibe freuen. Weil die Nennung mehrerer Autoren beim 2. Mal automatisch mit et al. abgekürzt wird, weil ich mein Literaturverzeichnis wachsen sehe etc. etc. Und ich freue mich jetzt schon darauf, dass ich am Ende nicht alles durchgehen und mit dem Literaturverzeichnis abgleichen muss, nur weil ich was aus dem Text rausgeworfen habe
Schön! Ein Hoch auf die Technik!
May 22nd, 2007 at 9:47 pm
Komplett bescheuert finde ich die Tatsache, das im englischen Titel in einem Literaturverzeichnis offensichtlich komplett klein geschrieben werden. Denn im Titel werden im englischen Titel (fast) komplett groß geschrieben.
Die Spinnen die Briten…
May 23rd, 2007 at 10:34 am
Als TeX-Fan kann ich nur zustimmen:
Das ist der Fluch und der Segen von TeX. Es ist ein (manchmal sehr kryptischer) Aufwand den Text so zu bekommen wie man ihn haben will, aaaaber anderes als bei gewissen alternativen Produkten (Winzigweich Wort) bleibt das dann auch so, und ist nicht von den Launen der Weichware abhängig. Und vor allem: mathematische Formeln können so getippt werden wie man sie liest und sehen so aus wie sich das gehört Nix von wegen jedes Zeichen mühsam einzeln zusammenklicken.
Hurra for Donald Knuth (and Leslie Lamport of course).
PS: Schon mal versucht in Wort Formeln zu nummerieren? Lachhaft.